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Kira als Journalistin
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KiraSchreibt
Blauer Töröö
 
Dabei seit: 06.06.2023
Beiträge: 156
Spiel-Beiträge: 0
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Ich mach hier einfach mal einen Diskussionsthread auf, nachdem mir das Thema meiner Rezension zu Folge 11 unter den Nägeln brennt (ich glaube, ich bin auch nicht die Einzige, die dieser Meinung ist, wenn ich mir ein paar eurer Rezensionen so angucke.
Findet ihr auch, dass das Thema "Kira als Journalistin" in der Serie zu wenig präsent ist oder ist das für euch genau richtig so?
Ich bin da nämlich etwas zwiegespalten, aber vielleicht sehe ich das auch zu sehr aus meinem Blickwinkel, denn ich hab früher auch als Jugendliche für die Zeitung geschrieben und war lange in einem Verein aktiv, der jugendliche Journalisten unterstützt.
Und mich hat jetzt vor allem in Folge 11 sehr gestört, dass zwar die ganze Zeit angesprochen wird, dass man die Gesetzeslage zum Thema Containern zwar hinterfragen kann (und der Titelsong der Serie ja auch genau dazu aufruft), aber dass Kira nicht auf die Idee kommt, ihre journalistische Reichweite genau dafür zu nutzen. Stattdessen beschränkt sie sich darauf, das Event in der Suppenküche anzukündigen. Nicht falsch verstehen, ich find die Aktion total toll, aber als Reporterin hätte sie zum Beispiel auch über das Thema Lebensmittelverschwendung an sich berichten und die Supermärkte so zum Umdenken bewegen können.
Ich werde das Gefühl nicht los, dass Kira beim Südberger Boten so "Schülerpraktikanten-Artikel" machen darf, falls ihr versteht, was ich meine. Sie schreibt über Fritzi und Yuna und ihr schwimmendes Atelier, über das Casting bei Drama & Dreams, oder kündigt eben eine Suppenküchen-Party oder ihre Klima-Demo an. Wobei sie in der Klima-Folge ja immerhin noch Frau Seifert-Klotz und Saskias Vater auf den Zahn fühlt.
In der ersten Folge wird diesbezüglich irgendwie mehr versprochen, da schnappt Kira ja gleich eine Diebesbande und berichtet auch noch drüber. Natürlich wäre es jetzt auch unrealistisch, wenn Kira in jeder Folge irgendeinen krassen Skandal aufdeckt oder so, aber ein bisschen präsenter und investigativer könnte ihre Arbeit als Journalistin meiner Meinung nach schon sein.
Was meint ihr?
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28.07.2023 20:44
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Mangobanane
Juniordetektiv
   
Dabei seit: 15.02.2017
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1. Experte: Die drei ???
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Kann ich mich nur anschließen. Grundsätzlich finde ich es ja toll, dass Kira keine nächste ultrabeliebte Miss Perfect geworden ist, allerdings passt ihre Art nicht so recht mit ihrem Image zusammen. 7 Follower als nicht auf den Mund gefallene Weltenbummlerin ist einfach n Witz.
Ich hätte so ein bisschen Angst, wenn man ihre investigative Ader ausbaut, dass man damit auch massiven Einfluss auf die Serie nimmt und die Änderungen zu viel und zu gravierend werden. Ich denke, das richtige Maß zu finden, ist da nicht ganz so einfach. Aktuell gefallen mir die Folgen so, wie man sie gestaltet, aber dass man Kiras journalistische Rolle etwas ausbauen könnte, sehe ich absolut auch so, auch wenn ich es jetzt nicht extrem vermisse.
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28.07.2023 23:44
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MihaiEftimin
Ikonenjäger mit Waffenschein
   
Dabei seit: 26.04.2021
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3. Experte: Die drei !!!
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Joa, ich bin da im Wesentlichen bei euch. Als Globetrotter mit losem Mundwerk sind 7 Follower schon ziemlich wenig (im Ernst, wäre ich in Social Media aktiv, bekäme selbst ICH als Langweiler vom Dienst höchstwahrscheinlich schon deutlich mehr zusammen ... 
); andererseits muss KK ja auch nicht direkt als eine Art Detektivserie à la DDF ausarten. Das gesunde Mittelmaß wäre da gefordert, das wäre für mich im Wesentlichen, dass Kira hin und wieder mal z.B. eine Diebesbande o.Ä. aufdeckt, wie schon geschehen, aber halt eben nicht ständig. Vielleicht so zwei- bis dreimal pro Folgendekade. Ich hab ja schon irgendwo erwähnt, dass sie für mich durchaus Züge von Justus Jonas hat, was Wissbegierde und die hemmungslose Suche nach der Wahrheit angeht (nicht mal vor Nele hat sie da anfangs Halt gemacht, wenn ich mich korrekt entsinne), und da würde ich zumindest ab und an mal ansetzen wollen. Man kann ja auch durchaus eine Entwicklung über die Serie hinweg daraus machen, indem man die Dichte der Folgen dieser Art im Laufe der Zeit geringfügig erhöht, ohne es ausarten zu lassen, sprich, immer auch mit "seichteren" Folgen dazwischen. Generell mag ich aber gerade die Grundidee mit einer Jungjournalistin in der Hauptrolle bei KK, also bitte schön nicht schleifenlassen, danke schön!
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29.07.2023 00:19
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GenerationMartinshof
Stallmädchen
  
Dabei seit: 28.03.2020
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Herkunft: Aachen
1. Experte: Bibi & Tina
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Ich finde es teilweise auch etwas schwach...
Die Mitarbeit bei der Zeitung fände ich super spannend, vor allem, wenn es mal spannendere Themen wären. Ein Kommentar mit Kritik daran, dass Containern verboten ist, wäre doch ein klasse Anfang gewesen.
Den Blog kann ich ganz ehrlich seit Erwähnung der sieben Follower*innen schon nicht ernst nehmen. Ist doch Käse, wenigstens 50 hätte ich realistisch gefunden. Vor allem, wenn sie doch immer Kommentare zu allem bekommt. Sogar wenn es nur Bekannte sind, die ihr dort folgen: Sie wird doch mehr als sieben Leute kennen, hat doch schon in zig Ländern gewohnt.
Ich finde auch, dass es nicht unbedingt immer der krass imvestigative Journalismus sein muss, dann wird es vielleicht wirklich zu sehr Detektiv-mäßig. Aber kritische und hinterfragende Artikel und Kommentare fände ich mega!
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30.07.2023 15:45
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