|
006 - Gruselige Weihnacht überall
|
|
|
Schlapfel
Locker mit MP im Juwelierladen
  
Dabei seit: 02.10.2023
Beiträge: 416
Spiel-Beiträge: 2
1. Experte: Die drei ???
2. Experte: TKKG
3. Experte: Fünf Freunde
 |
|
Es wird zumindest "spannender", im Sinne von dass ja anfangs wirklich gar keine Spannung da ist.
Die meiste Zeit geht's um ein kleines Stückchen Stoff. Können wir bitte wieder Goldschätze haben?
Stattdessen ist das Ding so unscheinbar, dass man erst eine lange Geschichte spinnen muss.
Trotz weniger Charaktere im Vergleich zum TKKG Weihnachtshörspiel gibt's praktisch nur 2 Verdächtige. Sehr schade.
Der erste Satz im Klappentext findet ganz am Ende der drei Stunden statt und ist wohl die spannenste Stelle.
Außerdem hat hier wieder mal Niemand Respekt vor Schusswaffen.
Positiv waren die Zwischenmusiken und Jakub Krawczyk, außerdem fand ich die Sprecherleistungen gut, nur die Täterperson hat leider wieder zu dick aufgetragen was mich negativ an den 5.Advent erinnert hat. Aaron Harper und Michael Watkins waren so ähnlich dass sie zwischendrin zu einer Person wurden.
Mathilda, Titus und andere Freunde der ??? kommen überhaupt nicht vor, da könnte man sich wirklich mal eine große Scheibe von den drei !!! Adventskalendern abschneiden.
Immerhin: Es gibt wirklich viele Infos über verschiedene Weihnachtsbräuche, die ich auch noch nicht kannte. Wenn man dieses Weihnachtspferd auf dem Cover googelt, schaut's auch gruselig aus.
Weihnachtsstimmung kommt dabei leider 0 auf, selbst das Weihnachtsessen war eine Enttäuschung.
Allgemein hab ich hier völlig das Zeitgefühl verloren, an wie vielen Tagen findet das alles statt? Ein einziger langgestreckt?
Fazit: Ich fands einfach langweilig. Es gibt schlechtere Hörspiele, vorallem von diesem Autor, aber für 3 (Drei!) Stunden erwartet man doch irgendwie ein Skript mit ein paar starken Wendungen und interessanten Figuren. Und Schauplätzen. Wäre es zwei Stunden kürzer wäre ich wahrscheinlich gnädiger.
__________________ Hörspielempfehlung: Holmes & Watson Mysteries/Lost Cases
|
|
|
09.11.2025 16:54
|
|
|
|
Mangobanane
Juniordetektiv
   
Dabei seit: 15.02.2017
Beiträge: 8.440
Spiel-Beiträge: 101
1. Experte: Die drei ???
2. Experte: TKKG
3. Experte: Fünf Freunde
Hörspielserien:
            und 17 weitere.
 |
|
Achtung, Spoiler!
So, ich bin irgendwie durchgekommen. Kürzt das Ding um zwei Stunden, man würde nichts Relevantes verpassen. Arg begrenzte Lokalitäten (die meiste Zeit hängt man in einem Museum ab), gerade mal zwei Verdächtige, auf die sich festgebissen wird und das Ganze wegen eines Stücks Stoff, das wirklich niemand von den Protagonisten in der Lage ist, irgendwo hinzuklemmen, wo man es nicht sofort findet. Die ganze Erpressungsgeschichte ist völliger Murks, selten war ein Plan so unnötig umständlich, das toppt eigentlich nur noch Sonnleitners Panik im Park. Wenn die Geschichte wenigstens unterhaltsam wäre, aber das ist sie nicht, wirklich gar nicht. Halbherzig wirft man mit ein paar Weihnachtsbräuchen um sich, aber eigentlich spielt das alles überhaupt keine Rolle. Die Spannungshöhepunkte sind rar und werden dann noch entweder lapidar aufgelöst oder völlig zerlabert. Jegliche Wendung ist vorhersehbar und neue Charaktere werden so dermaßen plump in die Geschichte eingeführt, dass man ihre Rollen sofort zuordnen kann. Der Aufhänger des Klappentextes passiert bei Track 22! Zu dem Zeitpunkt hat man das Interesse eh schon verloren. Dittert bemüht sich auch irgendwann gar nicht mehr, halbherzige Cliffhanger einzubauen. Axel Milberg redet zwischenzeitlich so dermaßen viel und lange, dass man denkt, es wäre ein Hörbuch. Die meisten Nebencharaktere braucht die Story gar nicht, Kiddinx hätte es bei vier bis fünf Gastsprechern belassen.
Und wir warten weiter auf den Tag, an dem Christoph Dittert mal eine gute DDF-Geschichte schreibt. Vielleicht ja um Folge 330 herum.
2/10
|
|
|
11.11.2025 21:25
|
|
|
|
Mikosch373
dey/denen
   
Dabei seit: 26.07.2013
Beiträge: 25.200
Spiel-Beiträge: 1566
1. Experte: Wendy
2. Experte: Die drei !!!
3. Experte: Bibi & Tina
Hörspielserien:
                 und 8 weitere.
 |
|
Achtung, Spoiler!
Die drei Fragezeichen - Gruselige Weihnacht überall (006)
Der Titel ist nicht wirklich klangvoll und so richtig Lust bekomme ich dabei auch nicht auf den Adventskalender. Der Klappentext klingt nicht überragend, aber Museen sind meistens gemütliche Schauplätze und zur Weihnachtszeit bestimmt noch mehr. Das Cover ist ein absoluter Albtraum. Erstens, was soll das für ein hässliches Ding sein? Zweitens, warum hat man diese völlig unweihnachtlichen Farben gewählt? Und drittens, wer kam auf die Idee, da einen Vollmond völlig random zu platzieren?
Der Anfang gefällt mir ganz gut. Das ist ein kreativer Weg, um die Namen der drei Jungs ins Spiel zu bringen. Nur warum ist Peter so begeistert über den echten Bart seines neuen Klienten? Das wirkt total random. Danach passiert erstmal … nichts, es ist alles sehr entschleunigt erzählt und so wirklich interessant ist es auch nicht. Das mit dem Denkfehler von Justus, den Peter erkennt, finde ich aber super. Spätestens als sich die Sache beim Sichten der Kamera wiederholt, fragt man sich aber, ob das was zu bedeuten hat.
Der vergiftete Drink ist jetzt nicht unbedingt originell, aber es kommt dadurch zumindest endlich mal Spannung auf. Das mit der Verwechslung finde ich auch cool. Peters Fakelachen, als er nach den Lebkuchen fragt, ist fantastisch. Und dann darf er auch noch gepflegt schlussfolgern. I like! Wie er bei der Auktion fünf Dollar für das Buch vom kleinen Lord bietet, mag ich auch. Dennoch ist mir die Auktion zu lang und auch viel zu belanglos. Dass der Stoff eine Fälschung ist, war mir sofort klar, als er als unscheinbar beschrieben wurde.
Das große Finale zieht sich auch ziemlich und ist leider überhaupt nicht spannend. Ich bin dann auch mehrfach abgeschweift, wenn ich ehrlich bin. Wer die Täter*innen sind, ist auch keine Überraschung mehr, wurde ja schon fünfzehn Tracks vorher drauf aufmerksam gemacht. Warum die beiden den Jungs alles brühwarm erzählen und sich so noch mehr in die Scheiße reiten, erschließt sich mir ebenfalls nicht. Alles in allem ein sehr lahmarschiger Kalender ohne Spannung, Weihnachtsatmosphäre und dafür mit einer enttäuschenden Auflösung.
Fazit: 2 von 10 Punkten
__________________ Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
|
|
|
26.11.2025 16:00
|
|
|
|
|
| |