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095 - Vollmond über Falkenstein
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Topsi
Karo Töröö
   
Dabei seit: 28.02.2013
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Spiel-Beiträge: 19
1. Experte: Bibi & Tina
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Hier kann man endlich mal wieder eine solide Bewertung dalassen. Ich mag ja Nachtfolgen sowieso gerne, obwohl ich diese Folge ausnahmsweise mal nicht zum Einschlafen das erste mal gehört habe, sondern beim Autofahren. Hatte aber den Vorteil, dass ich das Ende auch mitbekam 
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Ich mochte die Stimmung insgesamt gerne. Der neue Graf macht seinen Job nach wie vor gut und stört mich, im Gegensatz zu Barbara und Frau Martin gar nicht (obwohl es natürlich immer schade ist, wenn getauscht werden muss).
Dass es keine Folge mit austauschbaren "Bösewichtern" war, tat sehr gut; mit dem Ferienkind, das unbedingt mit will und Mist baut, kann man leben, auch wenn sowas immer Zeitschinderei ist.
Die Handlung um das Bild mochte ich gerne. Insgesamt endlich mal wieder eine Folge, die ins Repertoire zum Wiederhören aufgenommen wird.
__________________ "Good loses. Good always loses because good has to play fair. Evil doesn't."Henry (Once upon a Time)
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24.03.2020 22:32
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Mikosch373
dey/denen
   
Dabei seit: 26.07.2013
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Bibi & Tina - Vollmond über Falkenstein (095)
Der Titel klingt wunderbar und ich liebe das Cover. Mit dem Vollmond am Himmel und dem Schloss im Hintergrund ist es einfach absolut atmosphärisch und wunderschön. Allerdings hört sich der Klappentext, bis auf den Fund des Gemäldes, nicht ganz so vielversprechend an. Kein heimlicher Nachtritt, kein schlafwandelnder Graf, oder?
Die Folge beginnt wider Erwarten nicht auf dem Dachboden, sondern mit einem Wettreiten zum Schloss. Dass Alex gewinnt, gefällt mir sehr gut. Das ist selten zu hören. Dass Bibi, Tina und Alex Dagobert beim Entrümpeln des Dachbodens helfen, finde ich schön, und es ist sehr atmosphärisch mitanzuhören. Besonders die Hexereien gefallen mir.
Dass Bibi, Tina und Alex Falko und Susanne um Erlaubnis fragen und nicht heimlich losziehen, zeigt, wie sehr sich die Charaktere verändert haben. Mir gefällt gut, wie Tina den Grafen austrickst. Dass Susanne zustimmt, hat mich ehrlich überrascht, aber die Geschichte um Anna hat mich an frühere Folgen erinnert.
Der Nachtritt lässt nicht lange auf sich warten und die Atmosphäre ist wirklich schön. Besonders gut gefallen mir die Neckereien der drei Freunde und dass Alex sich wehren kann. Die Vorbereitungen von Falko und Dagobert sind amüsant, aber es ist unrealistisch, dass Alex nie etwas vom Schlafwandeln seines Vaters mitbekommen hat.
Maharadschas Ausreißen bringt Spannung in die Geschichte, aber dass die drei Freunde ihre Pferde nicht anbinden, wenn sie ein Picknick machen, kann ich mir kaum vorstellen. Die Suche nach Maharadscha ist interessant erzählt und die Nachtatmosphäre macht sie irgendwie besonders.
Dass sie dabei auf Anna und Paulchen treffen, war abzusehen, aber ihre Geschichte ist mit dem Gespräch am Steinbruch so gut wie gelöst und sie nimmt nur noch eine untergeordnete Rolle ein. Wie Bibi, Tina und Alex Förster Bruno in die Suche einspannen ist interessant mitanzuhören.
Falkos Schlafwandeln ist amüsant und dass er von einem Picknick mit Susanne träumt, gefällt mir sehr gut. Dass er im Wald auf Maharadscha trifft, hat mich überhaupt nicht überrascht, aber es hat beide Geschichten sehr gut miteinander verknüpft. Die Idee des Försters fand ich seltsam. Der Graf kann doch nicht alle vier Wochen einen Nachtritt machen.
Insgesamt ist die Folge gut gelungen. Nachtritte hatten wir zwar schon, aber die Geschichte um diesen ist originell. Die Suche nach Maharadscha ist spannend und die Unterfütterung mit Annas Geschichte verleiht der Folge einen Touch von früher. Durch Falko hat man außerdem ein komödiantisches Element eingebracht.
Als Logikfehler sehe ich Förster Buchfinks Idee, dass Falko von nun an jeden Vollmond mit Bibi, Tina und Alex einen Nachtritt machen soll, und soweit ich mich erinnere, ist es auch ein Kontinuitätsfehler, dass der Graf bei Vollmond schlafwandelt. Aber die Folge ist für Kinder verständlich und dadurch, dass die drei Freunde nicht heimlich ausreiten, und Anna, die heimlich ausreitet, sich verläuft, wird vermittelt, dass man nichts Verbotenes tun sollte.
Bibi, Tina und Alex sind in dieser Folge sehr verantwortungsbewusst, indem sie den Grafen und Frau Martin um Erlaubnis für den Nachtritt bitten, und das gefällt mir überraschend gut. Anna ist mir weder sympathisch noch unsympathisch. Für ein Ferienkind hat sie wenig genervt.
Dass wir Dagobert nach der letzten Folge hier direkt wieder hören dürfen, finde ich schön, und Helmut Gauß leistet wie immer gute Arbeit. Alle Stimmen klingen natürlich und harmonisch und beim Hören habe ich diesmal gar nicht an Eberhard Prüter gedacht. Natürlich bleibt er trotzdem unvergessen.
Fazit: 8 von 10 Punkten
__________________ Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
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30.08.2020 16:30
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HildaW
Junghexe
Dabei seit: 04.04.2024
Beiträge: 1.061
Spiel-Beiträge: 25
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Wie oft ist im Schloss eigentlich schon entrümpelt worden? Egal, jedesmal gibt es irgend etwas Interessantes, dieses Mal ein Bild, gemalt von Caspar David von Falkenstein.
Da entsteht die Idee für einen Ausritt bei Vollmond. Als wären sie noch nie nachts unterwegs gewesen.
Vollmondnächte bringen also Unglück. Dass der Graf offenbar „immer schon“ schlafwandelt und Alex noch nie etwas davon mitbekam, nehmen wir mal so hin… und wahrscheinlich muss der Graf auch zur Tarnung sein Nachthemd und seine Schlafmütze anziehen (in „Die falsche Freundin“ hatte er einen Schlafanzug mit Pferdemotiv) und sich ins Bett leben, statt die Nacht angezogen durchs Schloss zu wandern…
„Oh wow!“ Alex freut sich über ein Sandwich. 
Ein Fuchs im Gebüsch. Und Maharadscha rennt weg. Hinterher… Wie oft hat man jetzt schon eine davonrennendes Pferd gesucht? Diesmal wird immerhin, wenn auch spät, erwähnt, dass Pferde von alleine nach Hause laufen. Keine Spur … konnte man die nicht mal sichtbar hexen? Sind doch ganz frisch.
Die Kühe sind nachts auf der Weide. Warum auch nicht, ist doch Sommer? Der Mühlenhofbauer darf schön grantig sein, so gehört er.
Statt Maharadscha findet man erstmal Papis Pony Paulchen mit Ferienkind Anna drauf.
Die Szene am Forsthaus ist gut geworden.
Während sonst offenbar immer alles gut ging, tappt Graf Falko diesmal bis in den Wald hinaus und trifft auf Maharadscha. Von wegen nur einer trägt Nachthemd und Schlafmütze... in "Der fliegende Sattel" ist der Mühlenhofbauer ebenso gekleidet.
Happy End, in Zukunft wird es immer Ausritte bei Vollmond geben.
Viele hier finden die Folge gut, ich finde sie langweilig und trotz der nur 41 Minuten zog sie sich endlos.
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05.11.2025 10:11
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